Geplant: Strengere Strafen für Schulschwänzen

Geschrieben am 23.02.2018

Geplant: Strengere Strafen für Schulschwänzen

Künftig soll schulschwänzen mit einer Maximalstrafe von € 660,– Euro bedacht werden können, bisher liegt der Strafrahmen von € 110,– bis € 440,–. Bis dato wurden kaum Geldstrafen verhängt. Derzeit beginnt ein Verfahren wegen Schulschwänzen erst im Fall des unentschuldigten Fernbleibens im Ausmaß von 5 Tagen, 30 Unterrichtsstunden in einem Semester oder drei aufeinander folgenden Tagen. Der bisherige 5 Stufen „Deeskalationsplan“ bestehend ( dies unter Einschaltung von Direktor, Schulpsychologen, Schulaufsicht und eventuell Jugendwohlfahrt) aus verpflichtenden Gesprächen mit Eltern und Schülern soll vereinfacht werden. Zukünftig sollen Schulleitung und Lehrer „Sofortmaßnahmen“ . wie Verwarnungen – setzen können. Fehlt der Schüler länger als 3 Tage, stelle dies jedenfalls eine Verwaltungsübertretung dar. Es ist abzuwarten ob es nun tatsächlich zu dieser Gesetzesänderung kommt.

 

 
Haben Sie weitere Fragen, dann wenden Sie sich bitte an Rechtsanwältin Mag. Katharina Braun unter office@rechtsanwaeltin-braun.at