Employee Assistance Program: Unterstützung von Unternehmen für Mitarbeiter auch in privaten Krisensituationen

Geschrieben am 31.08.2015

Hilfe bei Stress und in Krisen

Das Betätigungsfeld für Arbeitspsychologen und ähnliche Berufe wächst.
Unternehmer müssen sparen, der wirtschaftliche Druck steigt. Jobs werden nicht nachbesetzt, immer mehr Arbeitnehmer arbeiten für zwei. Damit wird „Burn –out“ zum großen Thema – und neben arbeitsmedizinischen werden auch arbeitspsychologische Dienste immer wichtiger.
Laut Arbeitnehmerschutzgesetz können bis zu 25 % der betriebsärztlichen Betreuungszeit in Unternehmen von Arbeitspsychologen übernommen werden. Diese sind entweder direkt in den Betrieben oder bei externen Beratungsstellen tätig. Die letztere Variante der habe gewisse Vorteile, meint Arbeitspsychologin Theresia Gabriel: „Der Zugang für die Abnehmer ist dann meist leichter, weil sie unbeobachtet von Kollegen den Psychologen aufsuchen können“.
Spezielle Ausbildung
Dem wachsenden Bedarf an Arbeitspsychologen wird auch in der Ausbildung Rechnung getragen. So bietet der Berufsverband der Österreichischen Psychologinnen und Psychologen in Wien (BOEP) ein Curriculum Arbeitspsychologie an. Und das Thema „Burn-Out“ spielt sogar schon in der postgradualen Ausbildung zum klinischen und Gesundheitspsychologen eine Rolle.
Ein weiteres Einsatzfeld für Psychologen in der Arbeitswelt sind „ employee assistance programs“. Diese sollen Arbeitnehmer in Krisensituationen, die auch ihre Einsatzfähigkeit im Job stark beeinträchtigen, unterstützen – etwa bei familiären Probleme oder nach einer Scheidung. Die Kosten trägt der Arbeitgeber. Sein Vorteil dabei: Der Mitarbeiter ist rascher wieder voll leistungsfähig, wertvolle Ressourcen bleiben ihm halten. Neben Psychologen kommen in solchen Programme auch andere Experten zum Einsatz.
Geschrieben von Mag. Katharina Braun für die Tageszeitung „ die Presse“
Zusatzinformation zu „Employee assistance Program“ – kurz „EAP“ genannt:
Dieses Konzept kommt aus dem angelsächsischen Raum und wird seit längerer Zeit mit Erfolg in den USA und Europa durchgeführt. 85 % der 500 umsatzstärksten US – Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern EAP an. Hierdurch konnte, so auch eine Studie der „Confederation of British Industry;“ eine signifikante Reduktion von Krankheitstagen pro Mitarbeiter erreicht werden. Neben psychologischer Unterstützung spielt auch gerade in Scheidungssituationen eine rechtliche Beratung eine wichtige Rolle.
Rechtsanwältin Katharina Braun ist Kooperationspartnerin des EAP Instituts ( Sitz sowohl in Wien als auch Baden) – Geschäftsführerin Dr. Cornelia Martens

www.eap-institut.at

 

 

 

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Presse EAP

Artikel „EAP“ in der Tageszeitung “ die Presse2

 

 
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