Rechtsanwältin Mag. Katharina Braun
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Die E- Mobilität beschäftigt mittlerweile auch die Gerichte

Die E-Mobilität beschäftigt zwischenzeitlich auch die Gerichte:

 

Gerichte bereits mit Thema E-Mobilität beschäftigt – Gastkommentar – Wiener Zeitung Online

( auch interessant https://www.rechtsanwaeltin-braun.at/news/sachbezug-pkw/)

Derzeit sind die E- Fahrzeuge in aller Munde, und angeführt als eines der geeigneten Mittel zur Verbesserung der Ökobilanz. Bei der  Anschaffung eines E -Fahrzeugs ist allerdings  zu berücksichtigen, dass die Herstellung der Batterie des Elektrofahrzeugs derzeit alles andere als umweltfreundlich ist. So wird  in einigen wenigen Jahren durch die Gewinnung der Herstellung der Batteriebestandteile ( u.a. Lithium) das einmalige Ökosystem in einigen Regionen Südamerikas, aber auch in China unwiderbringlich zerstört. Durch die Lithiumproduktion wird Wasser unbrauchbar gemacht, trocknet das Land noch mehr aus. Lagunen werden mit Betonbecken zugepflastert. Die Existenzgrundlage der dortigen Bevölkerung  ist bedroht. Die Luft ist verschmutzt, Landwirtschaft, Viehhaltung und Tourismus verunmöglicht.

Mit der Größe der Batterie nimmt auch die Belastung für die Umwelt zu. Ebenso ist  die Batteriezellenherstellung, wenn gleich auch diese zwischenzeitlich umweltfreundlicher geworden sein mag, mit einem hohen Co2 Ausstoß verbunden.

Das deutsche Fraunhofer Institut  für System und Innovationsforschung stellte folgende Berechnung auf: ein E Fahrzeug mit einer 40 kW Batterie hat erst ab 72.000 km eine bessere Ökobilanz als ein konventionelles Fahrzeug, bei einer 58 Kw Batterie  erst ab 100.000 km und bei  95 kW  gar 166.000 km. Die Ökobilanz verbessert sich wesentlich durch den Einsatz von erneuerbarer Energie. Das heisst einfach Tank durch eine Batterie auszutauschen greift aus Sicht des Klima und Umweltschutz zu kurz

Elektroautos- wie umweltfreundlich sind sie wirklich?

https://www.ardmediathek.de/wdr/video/die-story/elektroautos-wie-umweltfreundlich-sind-sie-wirklich/wdr-fernsehen/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWMxMjZkZjEwLTc4YmUtNGVkMy05MTI3LTZiOTAyZGZlM2JlNA/

 

Minute 32.57 Für die Herstellung eines Elektrofahrzeugs wird doppelt so viel Umwelt zerstört wie bei einem Auto mit Verbrennungsmotor. Beim E Auto sind es vor allem die Batterierohstoffe, welche große ökologische Schäden anrichten.

 

36:12  Lesch, Angesichts der Schäden in der Natur, an Tieren  und am Menschen ist es vermessen zu denken mit Elektrobatterie betrieben Fahrzeugen das Klima zu retten. Da solle man sich schon fragen warum die Politik die E- Mobilität so bejubelt.

E- Mobilität: Kritisch aus der Sicht der Ökobilanz,  so der Physiker Prof. Dr.  Harald Lesch, aber auch Dr. Ing. Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut für Klimaforschung.

https://www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/dokumente/sustainability-innovation/2019/WP02-2019_Treibhausgasemissionsbilanz_von_Fahrzeugen.pdf

 

 

https://power-shift.de/weniger-autos-mehr-globale-gerechtigkeit/

Es braucht daher, so die Umweltexperten, dringend eines raschen Ausbaus der erneuerbaren Energie, des Recyclings von Batteriematerialien ( in Antwerpen gibt es von „Umicore“ eine Pilotanlage, in welcher die Rohstoffe der Batterie durch Recycling umgewandelt werden) Auch muss die   EU Batterierichtlinie, welche aus dem Jahr 2006  stammt und so in etwa die Lithiumionenbatterien noch gar nicht anführt, überarbeitet werden. So müssen zwar 50 % der Batterien recycelt werden, dies erachten aber Experten als zu unscharf. Denn man könne diesen Wert beispielsweise erreichen in dem man zB das Gehäuse recycelt, aber das Lithium außer Acht lässt.